Schule und Lokalpolitik


Wahlrecht und Demokratie sind Grundrechte, die einst von unseren Vorfahren erkämpft wurden. Sie ermöglichten uns, beim politischen Entscheidungsweg mitzuwirken. Leider verliert dieses zur Normalität gewordene Grundrecht immer mehr an Interesse und Bedeutung. Politik beeinflusst unseren Alltag mehr als alles andere in unserem Leben.

Wenn wir morgens aufstehen, zur Schule gehen, mit dem Bus oder Auto fahren, in der Schule lernen, um uns auf das spätere Leben vorzubereiten, kommen wir mit Politik in Verbindung ohne es bemerkt zu haben.
Was wir lernen und vor allem wie, ist eine Entscheidung der Politik.
Dass uns jeden Morgen Strom, warmes Wasser usw. zur Verfügung stehen, ist das Ergebnis von Politik.

img1Es ist ein Irrtum zu glauben, dass, wenn von Politik die Rede ist, nur irgendwelche Minister, Abgeordnete und Regierungschefs gemeint sind.
Politik kann ein hochinteressanter Prozess zwischen Organisation, Engagement, Debatte, Streit, Freundschaft und Spaß sein. Die Möglichkeiten sich zu verwirklichen sind groß.

Die Aussage über Politiker, "die machen doch eh, was sie wollen", und über Parteien "da sagen doch eh nur alle Ja und Amen", zeugt nicht nur von Uninformiertheit, um es noch höflich auszudrücken, sondern auch einfach nur Verdrossenheit. Die Mitgliedschaft in einer Partei zeugt von Rückgrad und Engagement. Es ist kein Grund sich zu schämen Mitglied einer demokratischen Partei zu sein. Es bedeutet auch nicht, dass man alles gut heißt bzw. richtig hält, wie diese Partei handelt. Denn, wenn man eine Partei möchte, die zu 100% die persönliche Meinung vertritt, muss man selbst eine Partei gründen und ein Leben lang das einzige Mitglied bleiben.

img1Das System der Parteien macht es erst jedem Bürger möglich sich einzubringen bzw. zu gestalten. Es ist allein vom persönlichen Engagement abhängig.
Ich bin am 24. Juli 1990 geboren und seit ca. 13 Monaten Mitglied der CDU (Christlich Demokratischen Union), seit 12 Monaten Mitglied der JU (Junge Union).
Ich bin Mitglied in dieser Partei geworden aus verschiedenen Gründen:
- Erstens, weil diese Partei, wie keine andere, die Bundesrepublik Deutschland geprägt hat, z.B. durch die Einführung der Sozialen Marktwirtschaft, das Wirtschaftswunder, die Westbindung, Aussöhnung mit Frankreich, die Gemeinschaft für Kohle und Stahl, woraus sich die EU entwickelte, die Gründung des Bundeswehr sind Innovationen der CDU.
- Zweitens, weil diese Partei eine Volkspartei ist, die versucht für alle Schichten sich einzusetzen und zu verbinden, nicht wie andere Parteien, die Bürger spaltet
- Drittens, weil sie versucht Moderne und Tradition in vernünftiger und nachhaltiger Politik zu verbinden.

img1Obwohl ich nicht lange Mitglied dieser Partei bin, obwohl ich wenig bis gar keine Personen darin kannte, wurde ich in dieser Partei freundlich aufgenommen. Das Zusammensein in einer Partei ist ähnlich wie in einem Verein. Man hat Freunde darin, mit denen man sich besser versteht, und Personen, bei denen das weniger der Fall ist. Dabei ist die Fähigkeit gefordert, mit allen, ob Freund ob "Feind", zusammen arbeiten zu können.
Am 4. Mai 2009 bin ich einstimmig zum Vorsitzenden des Ortsverbandes der Junge Union Dittigheim-Distelhausen gewählt worden, am 25. Oktober 2009 ebenfalls einstimmig zum Stadtverbandsvorsitzender der Junge Union Tauberbischofsheim. Zusätzlich bin ich Mitglied des Vorstandes im Stadtverband der CDU Tauberbischofsheim und Mitglied des Bezirksausschusses der JU Nord-Württemberg.
Trotzdem stellt sich die Frage: Warum? Warum sollte sich jeder engagieren, interessieren und verfolgen, was die Politik, treibt und die mir zusagende Partei unterstützen.
Diese Frage ist berechtigt. Denn schließlich können nur wenige einzelne Personen Vorsitzende von Verbänden, gewählte Vertreter, Bürgermeister oder Minister sein. Man versteht auch nicht immer, welchen Sinn eine politische Entscheidung hat.
Genau deswegen ist es so wichtig politisch aktiv zu sein. Denn ist es man nicht, treffen andere für mich die Entscheidungen. Bin ich Mitglied einer Partei, gibt es mir noch größere Möglichkeiten, als nur zu Wahlen meine Meinung zu vertreten. Nicht durch die Spitzenkandidaten wird die politische Richtung in einer Partei entschieden, sondern durch die Mitglieder, die sie tragen.
Solange man nicht selbst aktiv wird, braucht man sich auch nicht beschweren, dieses Recht steht nur jenen zu, die selbst etwas versucht haben.
Der Versuch ist eine Anstrengung das Scheitern zu verhindern.

ArtikelschreiberArtikel: Maximilian Joachim Mailmaximilian.joachim@hotmail.de




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