Bewerbungsgespräch

Gestik & Mimik

Jeder von uns kennt das nur zu gut. Man steht kurz vor dem Bewebungsgespräch und plötzlich befällt einen das Gefühl von Panik. Nichts mehr zu wissen, auf keine Frage eine Antwort zu finden, ständiges Stocken und Stammeln. Der Alptraum eines jeden Bewerbers. Dabei zerbricht sich die Mehrheit der Menschen größtenteils über die falschen Sachen ihre Köpfe. Ihrer Meinung nach ist das A und O die perfekte und vor allem gezielte Vorbereitung auf die Fragen, die ihnen der Personalchef stellen wird. "Wenn ich auf alle Fragen eine Antwort weiß und diese auch noch kompetent und selbstsicher beantworte, nicht stottere und mich verhasple, dann habe ich den Job sicher in der Tasche." So die Einstellung vieler Bewerber, doch dies ist ein großer Irrtum. Viel wichtiger als die Unterhaltung mit dem Gesprächspartner ist die Körpersprache des Bewerbers - die nonverbale Kommunikation. Das gesamte Gespräch wird von der verbalen und der nonverbalen Kommunikation beherrscht, wobei die nonverbale wesentlich mehr Gewicht hat und auch von größerer Bedeutung ist.
Unterbewusst drücken wir durch diese so viel aus, dass es uns schon schwer fällt alltägliche Gewohnheiten abzulegen, da sie viel mehr von uns preisgeben, als uns lieb ist. Man kann nicht nicht-kommunizieren. Vor allem Gestik und Mimik spielen hierbei eine große Rolle. Dabei kann doch eigentlich nichts schief gehen, fragt sich der ein oder andere bestimmt - doch falsch gedacht. Es gibt hierbei mehr falsch zu machen, als einem lieb ist, und das Schlimmste, wir bemerken es noch nicht einmal. Um dies zu verhindern und um das Vorstellungsgespräch einen vollen Erfolg werden zu lassen, ist es wichtig sich an einige Richtlinien zu halten. Im folgenden Artikel versuche ich dies zu veranschaulichen, so dass Sie beim nächsten Vorstellungsgespräch wissen, worauf es wirklich ankommt.

Gestik

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Hand-Hals-Gesten

Diese Gesten werden immer, in jeder Unterhaltung, als negativ aufgefasst, deshalb lohnt es sich diese Gesten ein wenig genauer zu betrachten:

- Wird die Hand zur Nase geführt, so verrät man sich selber. Es ist ein deutliches Zeichen von Verlegenheit.
- Das Streicheln des Kinnes ist immer Ausdruck von Selbstgefälligkeit
- Um so häufiger die Hand an die Brille geführt wird, desto mehr lässt sich über den Bewerber aussagen. Dies zeugt von Erregung und Unentschiedenheit, aber auch der Zeitgewinn lässt sich erkennen.
- Sobald die Finger die Lippen berühren, geht der Gesprächspartner davon aus, dass man Informationen verschweigt oder lügt.
- Vorsicht ist auch bei dem Griff ans Ohrläppchen geboten. Dies ist eine eindeutige Bestrafungsgeste. Sie zeigen also dem anderen, dass Sie ihm seine Aussage übel nehmen.

Positive Gesten und deren Bedeutungen:

. Vorbildlich ist, wenn alle positiv gemeinten Aussagen durch öffnende und harmonische Gesten verstärkt werden.
. Grundsätzlich wird die Gestik oberhalb der Taille als positiv wahrgenommen.
. Formt man mit den Händen ein Spitzdach nach oben, kann das zweideutig interpretiert werden. Zum einen vermittelt es Sicherheit, aber zum anderen auch Nachdenklichkeit.
. Lassen Sie den Gesprächspartner auch einmal spüren, dass Sie mit ihm einer Meinung sind. Nicken Sie des Öfteren mal mit dem Kopf.
. Hängen die Arme dagegen im Stehen leicht und locker neben dem Körper, oder liegen sie in Sitzen gefalten auf dem Schoß, wirkt es positiv. Gleichzeitig stellt es ein Signal für Offenheit und Kooperationsfähigkeit dar.

- Zu guter Letzt noch ein kleiner Tipp:

Versuchen Sie nicht sich gewaltsam die positiven Gesten anzueignen, sondern lernen Sie erst einmal ihre negativen zu vermeiden. Das ist oftmals mehr wert, als man denkt!

Mimik


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Hinweis:

- Verengte Pupillen signalisieren Ablehnung, wohingegen erweiterte Pupillen Interesse zeigen.
- Bei einigen Personen zeigen sich Nervosität und Unsicherheit durch häufigen Lidschlag. Auch darauf sollte man Acht geben.
- Bei der Mimik spielen auch die Augen eine große Rolle. Ein freundlicher und offener Blick stimmt den Zuhörer positiv und flutet das Gespräch mit Harmonie.


Tipp:

Eines der kompliziertesten Sachen in einem Gespräch ist der Blickkontakt. Er signalisiert Aufmerksamkeit und Interesse. Doch schaut man einer Person zu lange ins Gesicht, zeugt dies von Aggressivität, schaut man sie zu kurz an, ist es ein Zeichen von Unsicherheit und Verlegenheit. Was ist nun richtig? Starren und Fixieren sollte man unterlassen! Niemals mit den Augen im Raum umherirren! Auch sollte der Blick alle 10 Sekunden kurz abschweifen.

So, ich hoffe, dass Sie aus der Vielfalt meiner Informationen das herausnehmen konnten, was Ihnen beim nächsten Vorstellungsgespräch helfen wird, und wenn Sie wieder einmal kurz vorm Verzweifeln sind, dann versuchen Sie es einfach mal mit einem Lächeln, denn meist sagt ein Lächeln mehr als tausend Worte! So können sie sich sicher sein, dass Sie das nächste Bewerbungsgespräch als strahlender Sieger verlassen werden.

Quellen:
http://www.techfak.uni-bielefeld.de/ags/wbski/lehre/digiSA/KommIntelligenz/chalman_thiel.pdf 06.08.08
http://www.focus.de/jobs/karriere/softskills/koerpersprache/mimik_aid_5454.html 06.08.08
http://www.geo.de/GEO/mensch/medizin/1536.html 06.08.08


ArtikelschreiberArtikel: Katharina Höland Mailkatharinahoeland@gmx.de

Mein Fotomodell: Stefanie Leuchtweiß








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