Heute noch Kinder bekommen? - Die Karrierefrau


Die Lebensplanung beginnt meinst schon im Sandkasten. Da heißt es schon "verliebt, verlobt, verheiratet" mit zarten fünf Jahren. Der Grundstein ist gelegt, auch wenn man das in diesem Moment wenig bis gar nicht realisiert. Doch dann kommt die Pubertät und die Heranwachsenden interessieren sich langsam, aber sicher intensiv für das andere Geschlecht. Es wird getratscht mit dem besten Freund oder der besten Freundin und Pläne geschmiedet, wie man sich an den ersten Kuss herantrauen sollte. Auch die erste vermeintlich große Liebe, lässt nicht lange auf sich warten. Gerade in der heutigen Zeit, in der das "Verliebt- Sein" schon im frühen Alter beginnt, stellt sich häufig die Frage, ob Liebe überhaupt noch "sich lieben" bedeutet oder einfach nur eine Art Statussymbol. Die Partner wechseln häufiger als noch vor einigen Jahren und auch der vermeintlich eingestaubte Bund der Ehe lehnen viele Paare heutzutage strikt ab. img1Das traditionelle Bild eines jeden Menschen, nämlich Schule, Beruf, Partnerwahl, Familie gründen und Kinder bekommen, scheint aus den Fugen geraten und das nicht zuletzt aus Gründen des falschen Partners und brüchiger Beziehungen. Die Frau hat sich emanzipiert, und das stellt für viele Männer und auch teilweise Frauen ein großes Problem in Sachen Kinder bekommen dar. Der Mann sieht sich als Ernährer der Familie und will, sobald die Frau schwanger ist, dass auch diese nach Austragung des Kindes zu Hause bleibt. Und schon kommt es zum Konflikt. Denn in den meisten Fällen befindet sich die Frau gerade in einer Ausbildung oder strebt eine solche nach ihrer Absolvierung des Schulabschlusses an. Trotzdem ist das Kind im Anmarsch und will, dass sich nach der Geburt jemand um es kümmern wird. In vielen Beziehungen wird es noch so gehandhabt, dass dann die Frau zu Hause bleibt und den Mutterschutz antritt. Meistens ist es dann jedoch schwer für die Mutter, wieder in das Berufsleben einzutreten, denn besonders in den ersten Jahren braucht der Säugling viel Aufmerksamkeit, vor allem von der Mutter und nicht jede Familie kann sich finanziell einen Babysitter oder eine Tagesmutter leisten. Da gibt es also für die Frau nur zwei Möglichkeiten: entweder sie bekommt ein oder mehrere Kinder und muss somit auf Ihr Berufsleben für einige Zeit verzichten oder sie bekommt keine Kinder. Für die Frau von heute, die Frau, die nun arbeiten geht und nicht mehr auf den Mann angewiesen ist, hat sich vieles verändert. Die Geburtenrate geht immer weiter zurück und das hat auch sehr viel damit zu tun, dass es einige Frauen gibt, die lieber kinderlose Beziehungen oder das Singleleben vor einem Kind bevorzugen, was verschiedene Gründe haben kann. Um diese beiden Möglichkeiten zu umgehen, gibt es eine gute Alternative, die Telearbeit. Die Arbeit zu Hause, womöglich auch während img1und nach der Schwangerschaft. Doch dann fällt nur der Faktor "Schwangerschaft" weg. Doch nicht nur die Zeit und die Strapazen, die eine Frau in Kauf nehmen muss, ist ein Hauptgrund, weshalb die Frauen von heute ihre Karriere präferieren. Viele Beziehungen gehen heutzutage in die Brüche. Werte, die früher galten, wie zum Beispiel Treue, gelten heute nicht mehr so, wie es vielleicht vor einiger Zeit noch der Fall war. Ehen gehen zu Bruch, meist stehen die Mütter mit ihren Kindern alleine da. Ob dies eventuell auch ein Grund sein könnte, wieso sich die Frau ins Berufsleben stürzt? Ist es die Angst sich auf Mann und Kinder einzulassen? Oder ist es doch nur die Emanzipation, die die Frau ermutigt und sie vorantreibt in ihrem Denken, endlich auch mal an die Macht zu kommen? Es gibt nur Spekulationen und Vermutungen. Fakt ist jedoch, dass es mehr und mehr Frauen gibt, die Führungspositionen übernehmen und keine Kinder mehr haben wollen. Auch wenn man sich heute Umfragen in Frauenzeitschriften ansieht, kommen häufig Antworten auf familiäre Fragen, die man sich noch vor 30 Jahren nie erträumt hätte. Ist beispielsweise die Frage gestellt "Wie sieht ihre Planung nach Absolvierung der Schule aus?", antworten im heutigen Zeitalter mehr und mehr mit der Option "Ausbildung/Berufsleben" als mit "Familie gründen und ein Haus bauen". Erschrecken? Vielleicht. Womöglich aber auch nur ein Schritt, der neue Pforten eröffnet. Ein neues Zeitalter. Es könnte auch nur ein Trend sein, der bald wieder verschwindet. Denn schließlich sollte es doch das Schönste sein, mit dem eigenen Fleisch und Blut ein Abbild seinerseits zu "schaffen".

ArtikelschreiberArtikel: Lisa Schüßler (links) Maillisa-schuessler@web.de







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